Startseite
Ernährung
Nahrungsergänzung
Lauernde Gefahren
Alternative Heilmethoden
Sport & Bewegung
    Radeln
Links
Lesetipps

Fahrrad

Im Einklang mit Natur und Umwelt

Der nahgelegene Stadtpark überbevölkert von Spaziergängern oder der Alltag zwischen grauen Fassaden treiben Sie entweder ins Fitnessstudio oder daheim auf die Unterlegmatte um sich in Form zu bringen? Können Sie ein annähernd starkes Wohlfühlbefinden erreichen ohne Ihren Geist mindestens einmal monatlich, besser jedoch mindestens einmal wöchentlich mit der Natur in Einklang zu bringen?

Radfahren als Aktiv-Erholung

Es gibt nahezu keine bessere Ergänzung zu einem guten Muskeltraining als eine sportliche Betätigung die im Verhältnis hierzu weniger Kraft kostet jedoch einen genauso hohen gesundheitlichen Stellenwert hat. Und hierbei gibt es verhältnismäßig wenig Dinge die Sie entweder falsch machen können oder hier lesen, lernen und richtig machen können.

Unabhängig von der Intensität des Radfahrens oder der Dauer der einzelnen Strecken verlieren Sie während des Fahrens viel Flüssigkeit, die unbedingt wieder zugeführt werden muss, um nicht an Leistungsfähigkeit zu verlieren und dadurch den Körper zu schwächen. Trinken Sie bereits vor dem Beginn der Tour ausreichend Flüssigkeit um den Körper eine Art Grundlage zu geben.
Hierfür empfehlen sich Fruchtsaftschorlen, vor allem Apfelsaftschorlen, da diese dem Organismus ausreichend Kohlenhydrate, sprich Energiespender liefern. Das Trinken dient nicht nur dem Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, sondern führt dem Körper auch durch Atmung und Schweiß verlorenes Natrium, Kohlehydrate und Elektrolyte wieder zu. Mischen Sie Ihren Obst-Mixgetränken eine Messerspitze Salz hinzu um sicher zu stellen das Sie ausreichend mit Natrium versorgt werden.
Dies ist nicht nötig, wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitaminen und Mineralien zu sich nehmen.
Wie bei der Ernährung achten Sie darauf öfters und weniger zu trinken, denn Ihr Darm kann keine übergroßen Flüssigkeitsmengen auf einmal aufnehmen und weitergeben.

Radfahren, ein oft unterschätztes Allheilmittel

Wenn Sie sehr selten unter Rückenschmerzen leiden möchten wir Ihnen hierzu herzlich gratulieren. Sie gehören zu einem kleinen Anteil von etwa 28 Prozent der Bundesbürger die nicht zumindest gelegentlich über Rückenschmerzen klagen. Radfahren und Rückenschmerzen - ein Zusammenhang oder doch die Bewegungsform die als Mittel gegen den Schmerz dienen kann? Das bewusste und vor allem richtige Bewegung uns fördert leuchtet ein. Dass Sie allerdings auch hier gewisse Grundregeln beachten müssen möchten wir Ihnen nachfolgend erläutern.

Sechs wichtige Parameter spielen bereits vor den ersten fünf Metern eine sehr wichtige Rolle:
-Sitzhöhe
-Sattelposition
-Lenkerneigung
-Lenkerhöhe
-Sitzlänge
-Sattelneigung

Versuchen Sie nicht auf Ihrem Fahrrad die Hochleistungssportler professioneller Touren nachzuahnen. Diese haben im Vorgriff und im Anschluss zu Ihren "Radtouren" viele Stunden auf der Massagebank und im Gymnastikraum verbracht. um Ihre individuelle Wohlfühlposition zu ermitteln bedarf es nicht zwingend eines Rad-Werkstattbesuches. Versuchen Sie verschiedene Lenker- und Sattelpositionen bis sich Ihre Wohlfühlposition eingependelt hat.

Radfahren bis die Lunge pfeifft und das Herz rast, erst dann macht es Sinn?

Ein weiterer wichtiger Punkt den Sie beachten sollten sind Ihre Herzfrequenzzonen. Vergessen Sie die alten Binsen-Weisheiten wie "nur wer außer Atem kommt, der verbrennt Fett". Mit genau solchen Hintergedanken schaden Sie Ihrem Körper mehr als was der Sport ihm nützen könnten.

Formel zur Berechnung und Erklärung:

Maximale Herzfrequenz/Puls:

Bei Männern: 220 − Alter
Bei Frauen: 226 − Alter

Gesundheitszone:
Diese beträgt 50-60% der maximalen Herzfrequenz.
In diesem Pulsbereich wird vor allem das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Dieser Bereich ist besonders für Anfänger geeignet.

Fettverbrennungszone:
Diese beträgt ca. 60-70% der maximalen Herzfrequenz.
In diesem Pulsbereich werden die meisten Kalorien aus Fett verbrannt. Zudem wird das Herz-Kreislauf-System trainiert.

Aerobe Zone:
Diese beträgt ca. 70-80% der maximalen Herzfrequenz.
In diesem Pulsbereich werden Kohlenhydrate und Fette zur Energiegewinnung in den Muskelzellen verbrannt. Dieser Bereich fordert das Herz-Kreislauf-System sowie die Lunge und den Stoffwechsel.

Anaerobe Zone:
Diese beträgt ca. 80-90% der maximalen Herzfrequenz.
In diesem Pulsbereich kann der Körper den Sauerstoffbedarf nicht mehr decken. Dieser Bereich dient zum Kraft- und Muskelmasseaufbau.

Rote Zone:
Diese beträgt 90-100% der maximalen Herzfrequenz.
Diesen Pulsbereich sollte man mit Vorsicht genießen. Er ist gefährlich für Anfänger und kann schädlich für das Herz sein.


Wir empfehlen folgende Lektüre:

- Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen von Michael Klonovsky [mehr]

- Die Trainingsbibel für Radsportler von Joe Friel [mehr]

- Handbuch Radsport von Christof Weiß [mehr]

- Radel dich fit! Der leichte Weg zu Gesundheit und mehr Kondition von Thorsten Dargatz [mehr]


 


Nach oben

Kontakt Impressum