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Nahrungsergänzung



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Hierzu müssen wir leider einige unangenehme Fakten genauer unter die Lupe nehmen:

In den letzten Jahrhunderten, hat sich die Ernährungssituation sehr deutlich verändert. Vor der industriellen Revolution wurde viel naturbelassenes Getreide, Gemüse und Fleisch mit hohen Nährstoffanteilen gegessen. Isolierte Nahrungsmittel mit deutlich vermindertem Nährstoffanteil wie industriell erzeugter Zucker, weißes Mehl, Fetten und Ölen gab es damals noch kaum. Heute besteht die Ernährung wesentlich aus diesen haltbar gemachten und in ihre Bestandteile zerlegten Nährstoffen und vielen Lebensmittelzusätzen. Auf Böden angebaut, die durch Monokulturen, Kunstdünger und Pestizide stark ausgezehrt sind, widerspiegeln diese heutigen Nahrungsmittel einerseits diese Vorbelastungen und sind andererseits durch die industrielle Großverarbeitung zumeist ausgelaugt und sterilisiert, weil hierdurch haltbar, leicht transportabel und billig herstellbar.

Äpfel haben zum Beispiel heute ca. 30% weniger Vitamin C als noch vor 10 Jahren.

Eine Zeitspanne von 150 Jahren ist in der genetischen Entwicklung des Körpers so gut wie nichts.

Die Ernährung unserer Vorfahren war wesentlich vitamin- und mineralreicher. Sie lieferte zum Beispiel, verglichen mir unserer heutigen Ernährung, das Drei- bis Vierfache an Kalzium und Magnesium, das Sechsfache an Vitamin C und etwa das Zehnfache an Kalium.

Zusätzlich hat uns die chemische Industrie im letzten Jahrhundert mit ca. 4 Millionen neuen chemischen Substanzen beglückt, von denen etwa 100.000 gegenwärtig produziert werden. Das heißt, jeder lebende Organismus ist einem wachsenden Ansturm von Fremd- und ggf. auch Schadstoffen ausgesetzt.

Einige Vitamine, Mineralien und Aminosäuren sind in der Lage, zahlreiche von außen kommende oder im Körper entstehende Schadstoffe, sogenannte frei Radikale, im Körper abzufangen, bevor diese dort irgendeinen Schaden anrichten können.

Geistiger Stress und Genussmittel verbrauchen zusätzlich Vitamine. Dies führt zu einer Situation, in welcher Nahrungsergänzungen sinnvoller sind denn je.

Namhafte Forscher haben mittlerweile in vielen Studien die Gesundheitsbedeutung von Vitaminen dokumentiert.

Allein in der medizinischen Internet Bibliothek „Medline“ finden sich über 10.000 Publikationen und Studien zu diesem Thema.



Was ist bei der Einnahme von Nahrungsergänzungen zu beachten?

Nährstoffe arbeiten im Stoffwechsel zusammen und ergänzen sich in ihrer Wirkung. Sie stehen untereinander in Verbindung, indem ein Nährstoff von einem anderen in seiner Wirkung gefördert oder unterstützt wird bzw. ohne seine Anwesenheit gar nicht aktiv werden kann.

Multivitamin/Multimineral-Präparate bieten in der Regel eine ausgewogene Zusammensetzung. Aus Volumengründen sind meist Vitamin E, Vitamin C, Kalzium und Magnesium zu knapp bemessen. Die Kapseln oder Tabletten würden zu groß werden. Diese Nährstoffe sollten separat zugeführt werden.

Wenn Vitamin B1 ohne zusätzliches Kalzium eingenommen wird, kann es beispielsweise wegen eines Ungleichgewichtes zu Zahnproblemen kommen.


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Was sind Vitamine?

Vitamine sind Nahrungsmittel und keine Medikamente, auch wenn sie Krankheiten heilen oder positiv verbessern können.

Es sind meist von Pflanzen gebildete Wirkstoffe, die für Tiere und Menschen zur Steuerung bestimmter biologischer Prozesse benötigt werden.

Vita kommt aus dem Lateinischen und heißt Leben.

Vitamine werden vom Körper gebildet oder, was für die meisten zutrifft, müssen dem Körper zugeführt werden. Alle Vitamine, welche nicht vom Körper hergestellt werden, nennt man essentielle Vitamine.

Wie wirken Vitamine?

Unser Körper ist eine biochemische Fabrik. Über Ernährung, Atmung und Hautassimilation werden Stoffe aufgenommen, chemisch zerlegt, neu zusammengesetzt und dem Körper verfügbar gemacht.

Der Körper besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die verschiedene Funktionen ausführen, aber in ihrer grundlegenden Funktion alle auf der selben Struktur und Funktionsweise basieren. Manche Zellen gehören zu Muskeln, manche zur Leber, manche zum Herz etc. Diese Zellen spielen alle zusammen und ermöglichen dem Körper so zu funktionieren wie er in seiner Gesamtheit funktioniert.

Vitamine sind zwingend notwendig, damit Stoffwechsel stattfinden kann.

Ein Beispiel: Vitamin E wird gebraucht, um Sauerstoff so zu präparieren, dass er vom Blut aufgenommen werden kann und die Zellen mit Energie versorgt werden. Ist zu wenig Vitamin E vorhanden, ist der Körper unterversorgt, was sicherlich neben der behinderten Zellatmung und damit einhergehender Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit auch zu einer emotionalen Verschlechterung führt.

Bildhaft gesprochen, könnte man sagen, wenn der Körper ein Auto wäre, der Motor für die Körperenergie zuständig wäre, dann wären Vitamine die Zündkerzen welche entscheidend sind für die Energieentfaltung des Motors.


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