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Ernährung

Du bist, was du isst!

Zu viel Pizza, Pommes & Co. – das hat Folgen: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick. Zwei Drittel der Männer und 51 Prozent der Frauen sind übergewichtig. Das ergab die neue „Nationale Verzehrstudie“. Bundesweit wurden rund 20 000 Deutsche zwischen 14 und 80 Jahren befragt. Besonders auffällig: Fast 30 Prozent der jungen Männer (zwischen 18 und 29) sind zu dick, dagegen sind Mädchen unter 18 Jahre häufig zu dünn (10 Prozent). Hauptursache: Falsche Ernährung – und zu wenig Obst und Gemüse.

Rund 50 Prozent der Jugendlichen nimmt weniger als die Hälfte der empfohlenen Menge zu sich (400 g Obst und Gemüse pro Tag), so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.






 


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Warum Vollkorn?

Es ist heutzutage ganz selbstverständlich mit Auszugsmehlen zu arbeiten. Je feiner, desto besser. Doch dies war nicht immer so.

Schon im alten Rom war genau das Gegenteil selbstverständlich. Da waren Mühle und Bäckerei ein und derselbe Betrieb. Das Getreide wurde gemahlen und gleich zu Teig und Brot weiterverarbeitet. Das hierbei verwendete Mehl war Vollkornmehl! Alles was man oben in die Mühle schüttete kam unten wieder zerkleinert raus. Aus welchem Grund kam es dann zur heutigen Verwendung der Auszugsmehle?

In früheren Zeiten wurden die Mühlen mit Wind- und Wasserkraft betrieben und es wurde nur das Mehl gemahlen, welches man tatsächlich verarbeitete. Die Zeit schritt voran und Werner von Siemens erfand den Elektromotor. Es wurden demzufolge Großmühlen gebaut und man war in der Lage große Mengen zu mahlen und zu bevorraten.

Es dauerte nicht lange, da stellte man fest, dass das eingelagerte Mehl muffig, ranzig und ungenießbar war. Man fand heraus, dass die in dem Vollkorn enthaltene Öle nach dem Mahlen mit Sauerstoff oxidierten. Man hatte nur 2 Möglichkeiten: Entweder kehrte man zur alten Methode zurück und verarbeitete nur das benötigte Mehl oder man entfernte die Substanzen, die den Oxidationsprozess auslösten.

Wie auch in der heutigen Wirtschaft, wurde die langfristig gesehen, schlechtere Wahl getroffen. Man entschloss sich all diese Substanzen aus dem Korn zu entfernen. Dies war nicht schwer, da der Keim größer ausfällt als der Stärkekern und man siebte es einfach aus. Man entfernte sozusagen die mineralstoffreichen Stoffe aus dem Korn.
(Die ganzen Getreidekörner verfügen über wertvolle Nährstoffe. Sie liefern reichlich Vitamine des B-Komplexes sowie Ballaststoffe, sie enthalten Kohlehydrate, hochwertige Eiweiße und Mineralstoffe. Je weniger sie bearbeitet und verfeinert werden, umso nährstoffreicher sind sie. Ein von der äußeren harten Blatthülle, der Spelze, befreites Korn besteht aus Fruchtschale, Mehlkörper und einem Keim. Die ballast- und mineralstoffreiche Fruchtschale wird auch als Kleie bezeichnet. Der größte Teil der Nährstoffe sitzt im Keimling und in der stärkehaltigen Schicht um diesen Keimling, dem so genannten Mehlkörper, der im Wesentlichen aus Proteinen und Stärke besteht. )

Sie erhielten nun ein lagerfähiges Produkt, welches nicht mehr alle Inhaltsstoffe des Korns hatte, sondern nur noch dessen Stärkekern. Es erhielt die korrekte Bezeichnung „Auszugsmehl“, da es nur noch ein „Auszug“ aus dem Getreidekorn darstellte.

Je heller das Auszugsmehl, desto vollständiger wurden die Nährstoffe entfernt. Mit dem Laufe der Zeit und steigendem technischen Fortschritt wurden immer „reinere“ Auszugsmehle hergestellt. Es wurde ein Mehl geschaffen, dass „feiner“ war, je weniger Nährstoffe es enthält.

Anfang des 20. Jahrhunderts beobachteten einzelne Wissenschaftler besorgt die Zunahme von Krankheiten, die nicht von Erregern verursacht worden sind. Dr. med Werner Kollath begann 1924 mit Tierversuchen und Getreide. Er ließ bewusst bei der Nahrung der Versuchstiere bestimmte Substanzen weg. Das Ergebnis war, dass die Tiere die mit Auszugsmehl gefüttert wurden innerhalb von 4-6 Wochen verstarben, während die Tiere der Vollkorngruppe gesund und munter waren und auch gesunden Nachwuchs zeugen konnten.

In den 60ern entdeckten T.L. Cleave und G.D. Campell die wichtige „Regel der 20 Jahre“: Erst wenn die Bevölkerung etwa 20 Jahre lang diese isolierten Kohlenhydrate zur Nahrungsgrundlage gemacht hat, beginnen die Krankheiten stark zuzunehmen. Die konnte man ebenfalls in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges beobachten. In Kriegszeiten war die Hauptgrundlage der Ernährung Vollkornbrote, Salate und Gemüse. Es gab nur wenige Fälle an Diabetes und Herzinfarkte waren so selten, dass die Studenten zu Kriegszeiten keinen zu Gesicht bekamen. Nach der Währungsreform 1948 begann in Deutschland die Fresswelle und man konsumierte die vorher kaum erhältlichen „feinen“ und „raffinierten“ Nahrungsmittel.

Etwa 20 Jahre später breiteten sich plötzlich chronische Zivilisationskrankheiten aus und das Übergeweicht der Bevölkerung stieg von 60 Millionen auf 200 Millionen Kilo. Herzinfarkt wurde die Haupttodesursache und die Anzahl der Diabetes Erkrankungen verdoppelte sich innerhalb von nur 3 Jahren.

Damit kann sich nun jeder denken, worin diese Zusammenhänge bestehen. Es wurde wissenschaftlich mehrfach bewiesen- mehr noch: Zahlreiche ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten, die unsere „moderne Schulmedizin“ für unheilbar erklärt, lassen sich zum Stillstand bringen oder ausheilen, wenn man wieder zur natürlichen Ernährung auf Grundlage der Vollgetreide übergegangen wird.



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Warum frisch gemahlen?

Wie wir ja bereits wissen, stellten die Müller früher fest, dass das Mehl ranzig und ungenießbar wurde. Nach ca. 6 Wochen Lagerung war Vollkornmehl ebenso nutzlos wie Auszugsmehl. Gleich nach dem Mahlen geht die Oxidation am schnellsten, da zu diesem Zeitpunk noch die meisten (oxidationsfähigen) Vitalstoffe noch enthalten sind.

Die Konsequenz heißt, möglichst ohne Zeitverlust mit dem frisch gemahlenen Mehl den Teig zuzubereiten. Nur so wird gewährleistet, dass der Teig die größtmögliche Menge an Vitalstoffen enthält. Außerdem erzielt man so den größten Wohlgeschmack. Machen Sie selber den Geruchstest, wie lange nach dem mahlen der aromatische Geruch noch feststellbar ist. Nach gut 2 Stunden ist dieser verflogen. Gerade diese Aromastoffe sind es, die diesen Vollkornbroten und Vollkorngebäcken ihren besonders köstlichen Duft und Geschmack verleihen. Probieren Sie es aus!!!






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Vollkornschrot oder Vollkornmehl?

Es gilt grundsätzlich: Je feiner, desto besser. Die hat folgende Gründe:gröberer Vollkornschrot würde nur schwere und kompakte Brote und Gebäcke erlauben, für die sich nur wenige begeistern können. Mittels einer Getreidemühle (gibt’s hier) lässt sich ein feines luftiges Vollkornmehl mahlen, welches die Herstellung leichter und lockerer Vollkornbrote und –gebäcke erlaubt, die eben diesen besonderen Geschmack haben.

Viele Leute kennen kein „richtiges“ Vollkornbrot oder die es wegen der schweren Beschaffenheit nicht mochten bzw. vertragen haben, lassen sich dann mit diesen Backergebnissen überzeugen

In fein gemahlenen Vollkornmehl und derer Backprodukte sind die so wichtigen Vitalstoffe für die Verdauung besser zugänglich und vollständiger verwertbar.


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Das volle Leben von Dr. Johann Georg Schnitzer [mehr]

Der alternative Weg zur Gesundheit von Dr. Johann Georg Schnitzer [mehr]
Getreide und Mensch-eine Lebensgemeinschaft von Dr. J.Georg Schnitzer [mehr]

Backen mit Vollkorn von Dr. Johann Georg Schnitzer [mehr]

Schnitzer Intensivkost, Schnitzer Normalkost von Dr. Johann Georg Schnitzer [mehr]



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