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Grüner Tee



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Grüner Tee –Wunderwaffe oder Modeerscheinung?

Grüner Tee ist ein gesundes Nahrungsmittel und kein modernes Genussmittel. Grüner Tee fungiert als Fänger von freien Radikalen und die gesundheitsfördernde Wirkung der im grünen Tee enthaltenen Polyphenole steht im Mittelpunkt vieler Forschungen. Tee wird seit über 4000 Jahren grün getrunken. Es ist eine Eigenheit unserer Gesellschaft und unseres Zeitalters Tee zu Schwarzen Tee vergären zu lassen. Diese Fermentation oder Oxidation führte dazu, dass sich in Deutschland von Ende des 19. Jahrhunderts bis Mitte des 20. Jahrhunderts das Angebot an grünen Tee von damals über 50 Sorten auf wenige drei oder vier Sorten verkleinerte. Das Grüner Tee immens gesundheitsfördernder ist und nicht beispielsweise der Schwarze Tee Indiens, wurde jahrhunderte lang von den Teeimportierenden Großmächten bewusst verschwiegen.



Der größtenteils in Japan und China produzierte Grüne Tee wird aus der selben Teepflanze wie Schwarzer Tee hergestellt. Allerdings unterscheiden sich die Herstellungsprozesse. Während Schwarzer Tee nach dem Anwelken fermentiert wird und dadurch erst seine dunkle Blatt- und Aufgussfarbe erhält, wird Grüntee entweder gar nicht fermentiert (Japan) oder nur leicht anfermentiert (China und Darjeeling). Völlig unfermentierte Grüne Tees erkennen Sie an der gelb-grünlichen Farbe, anfermentierte Grüne Tees am leichten Orangeton im Aufguss. Ferner enthält Grüner Tee deutlich weniger Koffein als Schwarzer Tee und besitzt je nach Region ein mildes bis bitteres Aroma. Auf dem Markt sind heutzutage wieder rund 130 verschiedene Grünteesorten erhältlich.





Eine reine Modeerscheinung könnte einen so stark und langfristig ansteigenden Boom nicht auslösen. Es muss also doch mehr dran sein, am grünen Tee. Ein Grund hierfür sind sicherlich die wissenschaftlich und statistisch belegten Untersuchungen, dass in Anbaugebieten von Grünen Tee eine signifikant niedrigere Zahl an krebsbedingte Todesfällen vorlag als in anderen Gebieten. Dies gilt insbesondere für Magen-, Speiseröhren und Leberkrebs.
Bei Versuchen mit Mäusen, denen man Krebszellen eingesetzt hatte, zeigte sich bei der Gruppe, der ein Extrakt aus grünem Tee verabreichte wurde, ein deutlich geringeres Tumorwachstum als in der Kontrollgruppe. Bei einem anderen Versuch bekamen Mäuse eine Substanz, die nach ihrer Veränderung im Körper krebserzeugend wirkt und somit Karzinome an Speiseröhre oder Magen erzeugt. Die Verabreichung von Grüntee-Extrakt verringerte das Vorkommen von Krebs auf unter 50% gegenüber der Kontrollgruppe).
Teetrinker haben es schon vorher gewusst: Wer grüne Sorten bevorzugt, erkrankt erheblich seltener. Tumorbiologen vom Karolinska Institut in Schweden haben herausgefunden, wie Grüner Tee bösartige Geschwülste unterdrückt. Das Gebräu enthält eine Substanz namens Epigallocatechin und die hemmt zumindest im Tierversuch das Wachstum neuer Blutgefäße. Konzentrationen, wie man sie im Blut eines Menschen nach dem Genuss von zwei bis drei Tassen Tee misst, zeigten bereits deutliche Wirkung. Grüner Tee hungert Tumoren also aus, indem er ihnen die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff abdreht.



Grüner Tee – leicht gemachter Einstieg

Kaufen Sie als Grüntee-Einsteiger milde Grüntees in einer mittleren Preisklasse im Fachhandel. Hier erfahren Sie, woher der Grüne Tee stammt, welche Sorte Sie kaufen und aus welchen Ernten der Grüntee gemischt wurde. Grüner Tee von hoher Qualität weist meist eine intensive grüne Farbe auf. Braune Grüntee-Blätter deuten in aller Regel auf minderwertige Qualität hin. Achten Sie vor allem bei Grüntee in Teebeuteln auf gute Qualität: Öffnen Sie dazu einen Teebeutel und schauen Sie sich den Inhalt genau an.
Je nach Mineraliengehalt und Härtegrad kann ein Grüner Tee sehr unterschiedlich schmecken. Kalkhaltiges Wasser kann aus einem edlen Grüntee eine richtige Brühe machen. Verwenden Sie deshalb weiches Wasser mit einem Härtegrad unter 8 oder filtern Sie Ihr Teewasser.


Zum bestellen vom Grünen Tee einfach auf den oberen Banner klicken und dann erscheint unter Getränke die Auswahl.



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